Rad WM Zwischenbilanz

Harmonischer Auftakt zur Rad WM Woche.

Fast schon quasi Halbzeit bei der Rad WM. Das Vorspiel ist absolviert und offensichtlich gut geglückt. Einerseits spiel das Wetter mit (frisch herbstlich aber trocken bis gewaltig sonnig) andererseits haben sich die Streckensperren als nicht so dramatisch erwiesen, so wie sie es dem Tiroler Publikum mindestens zuträglich sind.

Und vor allem stehen die sportlichen Leistungen über allem. Der Sport vermag den größten Kritiker zu überzeugen. Und der einheimische Radsport Fan lässt sich solch ein einzigartiges Ereignis nicht nehmen. Tour Stimmung am Streckenrand und die meisten reisen selbst per Rad an. So darf Spitzensport zelebriert werden!

Schulkinder die geschlossen mit der Klasse an die Strecken kommen, Kinder die auch Begleitfahrzeuge und Polszisten auf Motorrädern anfeuern, diese honorieren dies mit einem Daumen hoch. Thumbs up!

Pater Franz, der die Rad WM nützt um seine Mission ganz modern per Videobotschaft zu verkünden.

Ordnungshüter und Exekutive die proaktiv und freundlich das Gelage über sich ergehen lassen.

Sportliche Höchstleistungen, fotografische Adleraugen die sich in der Botanik an die besten Spots heranpirschen, adjustierte Fangruppen die Stimmung machen, die Sonne die nochmals Sommer spielt etc. etc. etc.

Der sportliche Ehrgeiz gewinnt das Rennen gegenüber der negativen Stimmung im Land.

Rückblick:
Das sture Tiroler Volk (ich bin selbst einer) hat sich im Vorfeld als wenig kulant bis konservativ ablehnend erwiesen.
Die Einschränkungen bei solch einem Grossereigniss, die naturgemäß stattfinden empfindet der Tiroler als höchst unfair und niederschmetternd.
Offen an die Sache heranzugehen und sich dabei sogar Unterhaltung vom Feinsten zum Nulltarif abzuholen dominiert vor dem zizerlweisen Herauspicken von Abweichungen des gewohnten Alltagsleben.
Vorausschau:
Bislang ist nichts gröberes passiert und es hat sich die Stimmung sogar, wie erwähnt umgedreht.
Die nicht minder herausfordernden kommenden Tage werden alle überleben und vielleicht kann man dem Rad auch etwas positives abgewinnen.
Auch der nicht Fahrrad Fahrer.
Allez!

Peakbreak das Radrennen für Jedermann

Seit 10 Jahren findet das Etappenrennen mit dem Rennrad über die Alpen über die Dauer von einer Woche statt.

Rennradfahrer aus mittlerweilen 20 Nationen geben sich das herausfordernde Etappenrennen.

Die Strecke geht über das Grödner-, das Stilfser-,  und das Timmelsjoch. Sowie über die höchste befahrbare Straße Europas: dem Rennenbachferner im Ötztal.

Alle Etappen haben eine Bergankunft und stellen so ein Radsporterlebnis für ambitionierte Hobbysportler dar, das es in Europa nicht noch einmal zu finden sein wird.

Erstmals in der Geschichte des Rennens enden alle Etappen in einer Bergankunft.

Tour Feeling auf sieben Etappen, wobei die erste Etappe in Innsbruck beginnt. Von Mutters aus dreht das Teilnehmerfeld eine Runde auf dem WM Kurs.

Die zweite ab der Bergisel Schanze führt über den Brenner nach Südtirol wo das Würzjoch und das Grödnerjoch zu erklimmen sind.

Tag Drei vom Grödnertal auf die Seiseralm.

Tag Vier gewinnt man in Sulden.

Fünf Tage unterwegs bietet das Einzelzeitfahren auf das Stilfserjoch den Einsatz an Bärenkräften und als

Königsetappe wartet das Timmelsjoch, Sölden und der Rettenbachgletscher.

Das Finale über das Kühtai nach Mutters liest sich dagegen fast flach.

Der Etappenplan:
Etappe 1: Mutters – Maria Waldrast
Etappe 2: Innsbruck – Grödnerjoch
Etappe 3: Gröden – Seiseralm
Etappe 4: Gröden – Sulden
Etappe 5: Sulden – Stilfserjoch
Etappe 6: Sulden – Rettenbachferner
Etappe 7: Sölden – Mutters

Kategorien:

Einzelwertung für Damen und 4x AK Herren

2er-Teams

 

Nähere Infos unter:  www.peakbreak.com

Härtester Rad WM Kurs aller Zeiten

Distanz: 260 km, inkl 5,6 km neutralisiert, 4670 Höhenmeter, höchster Punkt 1039 m,Rundkurs lang 31 km, letzte Erhebung 899 m, Rundkurs kurz 23,9 km

Jetzt ist die Katze aus dem Sack, die Strecke der Rad WM in Innsbruck Tirol ist nun offiziell. Was lokale Insider längst vermutet haben wird dies eine spannende Herausforderung für all jene Profis die am Renntag nach 230 Rennkilometern noch immer um die Entscheidung mitkämpfen werden. Denn der Gramartboden, vielen Tirolern als Kinderspiel- und Grillplatz – quasi am Fuße der Höttinger Alm – bekannt, wird von Hötting aus erklommen. Durch die sogenannte „Höll“.

Hier wird ein Rettungskranz notwendig sein, da sie im Sitzen bei feuchten Verhältnissen kaum zu durchstehen ist. Diese Bergübersetzung wird aber nur einmal nötig sein, da die Durchfahrt erst in den finalen Kilometern der Rennstrecke gemeistert wird. Wer es dann bis hierher geschafft hat kann sich über eine rasante Abfahrt über die Höhenstrasse freuen und hat es bis ins Ziel nicht mehr weit. Der Teufelslappen hängt nämlich schon am Rennweg unweit des ORF Landesstudios.

Als Intermezzo und Vorspiel zum finalen Ritt durch die Höll (7,1 km) darf ein Rundkurs 6x absolviert werden. Auf der anderen Talseite, also südlich von Innsbruck nach Aldrans, Lans, zur Patscherkofelbahn über Igls wieder nach Innsbruck laufen diese 23,9 Kilometer lang. Am Rennweg werden die Fahrer also mit dem Start insgesamt 7x plus Zieleinfahrt zu sehen sein.
Als Zuschauer wird der Spagat der letzten Steigung südlich wie auch nördlich nicht zu schaffen sein. Die letzte Auffahrt nach Igls wird wohl der Höll zum Opfer fallen, will man dort dabei sein. Ansonsten ist es eine feine „Schischaukel“ die sich als härteste WM Strecke aller Zeiten präsentieren will.

Manch eingefleischter Radfan hätte sich diese lange und kurze Runde in Kombination sicher öfter zu durchfahren gewünscht, aber wer die örtliche Situation kennt kann sich den logistischen Aufwand wie auch den strassensperrenmäßigen Aufstand vorstellen. Da geht dann nichts mehr. Wer nicht vorhat ohnehin Rad WM zu schauen, wird über die Unannehmlichkeiten einer Rennrad Veranstaltung fluchen. Nicht nur deshalb ist es längst Zeit die Einwohner auf dieses Event hin zu mobilisieren wie auch zu sensibilisieren.

Kufsteinerland Radmarathon

Zum 2. mal findet der Kufsteinerland Radmarathon rund um die Festungsstadt statt. Landschaftlich, weltoffen und anspruchsvoll.

Das herbstliche Saisonfinale in Kufstein.

Festungsstadtsprint, Panoramarunde mit Randprogramm, Expo und dem Radmarathon selbst.

120 km auf 1800 Höhenmeter von
Kufstein über Vorderthiersee – Schmiedtal – Hinterthiersee – Mitterland – Vorderthiersee – Kufstein – Unterlangkampfen – Niederbreitenbach – Mariastein – Breitenbach – Reintaler See – Kramsach – Brandenberg – Pinegg – Aschau – Kramsach – Radfeld – Breitenbach – Kleinsöll – Angerberg – Angath – Oberlangkampfen – Kirchbichl – Bad Häring – Schwoich bis zurück nach Kufstein.
Ein schöner Ausklang der pre-WM Saison.

Radweltpokal St. Johann

Ein Highlight folgt dem nächsten. Tirol ist im August voller Fahrrad Events. Ein besonderer Leckerbissen der schon viele Jahre Freude bereitet ist der Radweltpokal St.Johann.

Mit der Masters WM als Hauptbewerb ist diese Radsportwoche das international best besuchste Radrennen in Tirol. 7 Tage Radsport pur, vom 19.-26.08.

Der Radweltpokal St. Johann ist nicht minder einer der größten Radsportveranstaltungen der Welt.

3500 Teilnehmer
50 Nationen
49. Austragung

1- Internationaler Radweltpokal
2- Juniors Cycling Cup
3- Airport Sprint
4- Bergsprint
5- Masters Cycling Classic Championships
lauten die fünf Bewerbe im Rahmen der Radweltpokalwoche.

St. Johann und die Kitzbüheler Alpen sind eine Woche im Nabel des internationalen Radsports.

  • Radweltpokal: für Junge bis Junggebliebene
  • Juniors Cycling Cup: Nachwuchs in Bewegung
  • Airport Sprint:  1000 Meter im Zeitfahrstil
  • Bergsprint: 1000 Höhenmeter
  • Masters Cycling Classics: für lizenzierte Fahrer: 20 km im Startintervall von 30 Sekunden.