Arlberg Giro

 

Dieses Wochenende kommen Amateure wie auch Profis in den Genuß der Arlberg Region.

Wie die Skifahrer im Winter haben nun auch die Rennradfahrer ihren Höhepunkt.

1500 Teilnehmer machen sich am Sonntag um 6 Uhr in St. Anton beim 7. Arlberg-Giro startbereit. Auf 150 km gilt es 2500 Höhenmeter zu absolvieren.

Vom Arlbergpass nach Bludenz und via Silvretta zurück nach Tirol.

Das Profi-Kriterium im Zentrum von St. Anton startet Samstag um 18:00 Uhr.

Dabei kann man den Chefs auf die Beine schauen und deren Kurventechnik bewundern.

Kurvenlage statt Sonnenliege!

Kitzalpbike und RATA

Kitzalpbike im Unterland, Race Across The Alps im Oberland und Crankworx in der Mitte.

Genug Speichenspektakel für Aktive, Betreuer oder Zuseher gibt es dieses Wochenende in Tirol.

Der Sommer ist da, die langen Nächte auch.

 

Auch die TT berichtet über dieses heisse Wochenende nicht nur für Radfahrer:

http://m.tt.com/sport/sportintirol/13137797-91/es-dreht-sich-alles-nur-ums-rad.csp

Radsport per se. Eine Feststellung

Vor noch gar nicht allzu langer Zeit hätte man mit Straßen Radsport niemanden vor den Ofen geholt, so negativ hat die Dopingspirale Schlagzeilen gemacht. Alles Doper, alles Lügner, nur Medizin macht sie stark und sowieso viel zu viel Taktik, welche es Ausreißern schwer macht ihren Vorsprung bis hinter die Ziellinie zu bringen. Radsport war mehr als nur out. Doch seit wenigen Jahren, einer erneuten Wandlung zurückzuführen, und vielleicht auch Armstrongs Geständnis ist die Weste vom Radsport wieder weiß.

Neue Stars flammen am Radsporthimmel auf (Pop- und Rockstar Sagan) und endlich ist mit Radfahren wieder was anzufangen. Der Aufschwung ist aber nicht nur durch das ehrliche Profigeschäft entstanden, sondern auch weil sich eine nie dagewesene Genussradlerszene entwickelt hat.

Jene Kategorie an passionierten Radbegeisterten Frauen und Männern, die abseits von Spitzenleistung das Thema Radsport aktiv erleben. Dafür ist jedes Rad recht und keine Reise zu weit. Die Straßen sind da um erobert zu werden! Das Mountainbike hat sich bei uns stets vom Spitzensport zurückgehalten. Dafür gibt es zu viele Disziplinen und Almen die keiner weiteren Erklärung bedürfen. Zudem ist das Fahren im Gelände entspannter und erholsamer als im Kampf gegen vorbeifahrende Autos. Nachdem nun endlich die Wintersportdestinationen den Wert des Bike(r)s erkannt haben, sprießen bike parks wie Schwammerln aus dem Boden. Gibt es diesen nicht wird eine künstliche Line in die Kurve geshaped. Mehr Federweg bedeutet mehr Spaß bergab und wer sich bergauf nicht plagen will nimmt den Lift oder das E vor dem Bike. Mit Strom bleibt noch genügend Strom in den Beinen für rasante Downhills.

Enduro-Radfahren ist das neue Schifahren.