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Wäre die Rad WM ein Start-Up hätte sich die Braut zu wenig geschmückt um Investoren anzulachen.
Eine gewisse disruptive Note kann man der Veranstaltung nicht absprechen, denn eine Sommersportversanstaltung in didesem Ausmaß im Schi-narrischen Tirol ist wahrlich ungewöhnlich.

Noch bevor die Fahrradsaison so richtig angelaufen ist, kommt leider die erste Hiobsbotschaft aus der WM Ecke.

Finanzierungsschwierigkeiten stehen an. Waren es in Bergen (Norwegen, Rad WM 2017) nachträgliche Geldsorgen, so stellen sich in Innsbruck schon im Vorfeld die Haare auf. Die Sponsoren bleiben aus.

Von Seiten der Kritiker und Politik häufen sich die Argumente.

„Die Durchführung von Großveranstaltungen muss von Beginn an finanziell durchdacht sein und sollte in sinnvollen zeitlichen Abständen erfolgen. Jede Großveranstaltung braucht eine entsprechende Finanzierungsgrundlage, andernfalls werden die Steuerzahler zur Kasse gebeten“ ist ein klares und unmissverständliches Statement vom Sportsprecher des Landes.

In der Hoffnung, dass sich im Vorfeld was tut um nachhaltig ein positives Überbleibsel für die Tiroler Radler oder auch ohne Fahrrad zu finden, bleibt die Erwartung an den Duft der Wettkampf-Öl einmassierten Wadeln aufrecht.