{"id":983,"date":"2017-02-16T00:00:00","date_gmt":"2017-02-16T00:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/dr-rad.at\/tirol\/e-bike-ist-der-neue-rueckenwind\/"},"modified":"2019-07-29T06:22:27","modified_gmt":"2019-07-29T06:22:27","slug":"e-bike-ist-der-neue-rueckenwind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/e-bike-ist-der-neue-rueckenwind\/","title":{"rendered":"E-Bike ist der neue R\u00fcckenwind"},"content":{"rendered":"<p>Was Profis im Wettkampf nicht d\u00fcrfen, gelegentlich aber schon im Rennzirkus vorgekommen sei, ist f\u00fcr alle nicht Rennfahrer ein willkommener Input. Das Rad ist von vorne herein das effektivste Fortbewegungsmittel das es gibt. Bei relativem Muskeleinsatz kommt viel Distanz oder H\u00f6he heraus, zweiteres wird bergab noch wirksamer. <\/p>\n<p> Neue Wege \u00f6ffnen sich durch den zuschaltbaren Support f\u00fcr die Beine, gr\u00f6\u00dfere Distanzen und Ziele werden erreichbar, Jung und Alt oder Frau und Mann k\u00f6nnen gemeinsam Almen erreichen. Dieser lautlose Antrieb erm\u00f6glicht Radrunden, die entweder ein hohes Fitnesslevel voraussetzen oder viel Zeit. Mit dem eingebauten Akku hat man nun beides fest im Griff. Je nach Geschwindigkeit und Modeergibt die gespeicherte Energie eine bestimmte Reichweite, die es m\u00f6glich macht am Wunschziel halbwegs komod einzufahren. Genial, was durch Strom und Technik m\u00f6glich geworden ist! <\/p>\n<p> Das Wesentliche f\u00fcr eine erfolgreiche Tour ist das wieder Herunterkommen. So ein E-Bike schiebt ganz anders an als man es gewohnt war. Hat man keine Vorerfahrungen wird es umso brenzliger: denn so kr\u00e4ftig Scheibenbremsen anpacken, so schnell k\u00f6nnen sie einen aus der Bahn werfen. Neben gutem Handling durch vorausschauendes Fahren und angepasster Geschwindigkeit sollten die Bremsgriffe beizeiten auch mal ganz losgelassen werden. Klingt dramatisch, ist aber notwendig und dann auch gar nicht gef\u00e4hrlich. Die Bremsscheiben werden im Betrieb extrem hei\u00df. Diese Hitze \u00fcbertr\u00e4gt sich bei konstanter Schleiferei auf die Bremsbel\u00e4ge und die wiederum leiten die Temperatur ins System weiter. Ein Verbrennen der Bremsfl\u00fcssigkeit w\u00e4re die Folge, die Hydraulik hat dann mit Luft zu k\u00e4mpfen. Technisch wird dies dem normalen Nutzer ebenso wenig tangieren, wie vergl\u00fchte Bremsscheiben, erkennbar an der schwarz- bis bl\u00e4ulichen Verf\u00e4rbung am \u00dcbergangsbereich. <\/p>\n<p> Nicht unbedingt materialschonend, aber der uninteressierte Laie riskiert so einen Totalausfall der Bremsanlage. Was weniger lustig, als ein verbranntes Wadl durch Scheibenkontakt. Zugegebenerma\u00dfen ist dies das worst-case Szenario, zuvor schleift es die Bremsbel\u00e4ge auf Null herunter, was ins Geld geht. Die richtige Empfehlung im Abbremsen eines E-oder normalen Bikes ist bevorzugt das dosierte scharfe Drosseln der Geschwindigkeit, statt einer schw\u00e4cheren Dauerschleife. <\/p>\n<p> Was beim Gummi an der Felge verkraftbar war und funktioniert hat ist bei Scheibenbremsen kein guter Ansatz. Dieses v\u00f6llige Loslassen der Spannung am Hebel sollte auf jeden Fall im Trockenen ge\u00fcbt werden. Am besten an einer moderaten Abfahrt mit viele einsichtigem Auslauf f\u00fcr mehr Einsicht und Vertrauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was Profis im Wettkampf nicht d\u00fcrfen, gelegentlich aber schon im Rennzirkus vorgekommen sei, ist f\u00fcr alle nicht Rennfahrer ein willkommener Input. Das Rad ist von vorne herein das effektivste Fortbewegungsmittel das es gibt. Bei relativem Muskeleinsatz kommt viel Distanz oder H\u00f6he heraus, zweiteres wird bergab noch wirksamer. 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