{"id":2639,"date":"2020-07-06T21:12:05","date_gmt":"2020-07-06T21:12:05","guid":{"rendered":"https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/?p=2639"},"modified":"2020-07-06T21:12:05","modified_gmt":"2020-07-06T21:12:05","slug":"kuehtai-rodeo-oder-k3-training","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/kuehtai-rodeo-oder-k3-training\/","title":{"rendered":"K\u00fchtai Rodeo oder K3 Training"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das K\u00fchtai ist bis zum aktuellen Fahrradboom nicht so auff\u00e4llig als \u201emust do\u201c in des heimischen Rennradlers Wunschliste gestanden. Vielmehr kennt der Tiroler das K\u00fchtai vom Winter oder als verkehrsinvasive Anh\u00f6he, um die mit dem Rad ein gro\u00dfer Bogen gefahren wurde. Jedenfalls war mir das K\u00fchtai als aktiver Jugendrennfahrer nie so in Erscheinung getreten. Vielleicht als Hindernis beim \u00d6tztal Radmarathon bekannt oder eben als einmal machen und abhaken vor 25 Jahren, zeigt aber der Fahrrad Wahn im Jahr 2020 au\u00dferordentliche Z\u00fcge.<br \/>\nKematen, Haiming und Oetz sind die drei Ausgangspunkte von wo aus man ins K\u00fchtai kommt. In diesem Fall hat sich die Rad Community was ganz Gemeines ausgedacht: nicht nur einmal wird das K\u00fchtai bezwungen, sondern gleich 3x, eben von allen drei Seiten. Das hei\u00dft <strong>4250<\/strong> H\u00f6henmeter verteilen sich auf <strong>122<\/strong> Kilometer, wenn keine extra Anfahrt und die logischste Linienf\u00fchrung gew\u00e4hlt wird.<br \/>\nSozusagen auf dem Normalweg gelang man zum Titel \u201eK\u00fchtai-Cowboy\/Cowgirl\u201c, wenn man alles durchzieht und nicht vom K\u00fchtai-Sattel abgeworfen wird. Und los geht`s!<br \/>\nVon <strong>Kematen<\/strong> kommend geht es entlang der Sellrainstra\u00dfe und der Melach nach Gries im Sellrain (1187m). Nach Peida (1492 m) hat man das steilste St\u00fcck hinter sich gelassen und erholt sich auf der kurzen Zwischenabfahrt nach St. Sigmund im Sellrain (1516 m). Es folgen Haggen (1646m), die Zirmbachalm (1783m) und zwei schattenspendende Lawinenschutzgalerien bis uns das <strong>K\u00fchtai <\/strong>auf <strong>2017m<\/strong> als das erste Ziel der Tour, jetzt noch in frischer und euphorischer Verfassung begr\u00fc\u00dft.<br \/>\nAuf <strong>22,7km<\/strong> \u00fcber <strong>1407<\/strong> H\u00f6henmetern ins K\u00fchtai zum Ersten!<br \/>\nDie Abfahrt nach Ochsengraben und nach rechts \u00fcber den kurzen Gegenanstieg zum Haiminger oder Silzer Sattele (1690m) endet schlie\u00dflich in <strong>Haiming<\/strong> wieder unten im Inntal. Selbiges zur\u00fcck nach oben durch H\u00f6pperg und Hausegg f\u00fchrt nach <strong>1486 <\/strong>H\u00f6henmetern entlang der <strong>19,2km<\/strong> zum Zwischentitel \u201eK\u00fchtai die Zweite\u201c!<br \/>\nNoch nicht genug vom K\u00fchtai sehen wir uns bald wieder, denn die Abfahrt via Ochsengarten nach <strong>Oetz<\/strong> ins \u00d6tztal, muss entlang des Stuibenbachs durch \u00d6tzerau und M\u00fchlau auf <strong>17,6km<\/strong> und <strong>1237<\/strong> H\u00f6henmetern im Aufstieg retour gehen. Somit reiht sich K\u00fchtai die 3. ins Logbuch. Als gepeinigter Cowboy wird nun die Schwerkraft missbraucht um das Sufferfest m\u00f6glichst energiesparend zu Ende zu bringen. Am Ende zeigt mir Strava eine Gesamtzeit von \u00fcber 8 Stunden und die Meldung: Congratulations, this is your longest Radfahrt on Strava! An. So muss es denn wohl sein, weil ich mich bei allem geistigen Sch\u00fcrfen nicht mehr daran erinnern kann, wann ich zuletzt 170km oder 4552 H\u00f6henmeter gefahren w\u00e4re.<\/p>\n<p>Yipie ah yeah!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-2648\" src=\"https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Ku\u0308htai-300x40.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"40\" srcset=\"https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Ku\u0308htai-300x40.png 300w, https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Ku\u0308htai-250x34.png 250w, https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Ku\u0308htai-768x103.png 768w, https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Ku\u0308htai-1536x207.png 1536w, https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Ku\u0308htai-1080x145.png 1080w, https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Ku\u0308htai-1280x172.png 1280w, https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Ku\u0308htai-980x132.png 980w, https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Ku\u0308htai-480x65.png 480w, https:\/\/dr-rad.at\/tirol\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Ku\u0308htai.png 1948w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Das K\u00fchtai ist bis zum aktuellen Fahrradboom nicht so auff\u00e4llig als \u201emust do\u201c in des heimischen Rennradlers Wunschliste gestanden. 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