12 Teams beim Mannschaftszeitfahren

12 aus 18 World-Tour-Teams werden das Herren Mannschaftszeitfahren von der Area 46 nach Innsbruck bestreiten. Auf 62 Kilometer treffen sich AG2R, Astana, BMC, Bora, Quick-Step, Mitchelton-Scott, Movistar, Katjuscha, Sunweb, Sky, Trek und Lotto NL und die drei Continental-Tour-Teams aus Österreich Tirol Cycling, Felbermayr Wels und Hrinkow Steyr.

Das Mannschaftszeitfahren der Profis ist seit 2012 Teil der WM. Ab 2019 (Yorkshire) wird ein neues Format erfunden.

WM ohne Kohle – Finanzierung offen

Wäre die Rad WM ein Start-Up hätte sich die Braut zu wenig geschmückt um Investoren anzulachen.
Eine gewisse disruptive Note kann man der Veranstaltung nicht absprechen, denn eine Sommersportversanstaltung in didesem Ausmaß im Schi-narrischen Tirol ist wahrlich ungewöhnlich.

Noch bevor die Fahrradsaison so richtig angelaufen ist, kommt leider die erste Hiobsbotschaft aus der WM Ecke.

Finanzierungsschwierigkeiten stehen an. Waren es in Bergen (Norwegen, Rad WM 2017) nachträgliche Geldsorgen, so stellen sich in Innsbruck schon im Vorfeld die Haare auf. Die Sponsoren bleiben aus.

Von Seiten der Kritiker und Politik häufen sich die Argumente.

„Die Durchführung von Großveranstaltungen muss von Beginn an finanziell durchdacht sein und sollte in sinnvollen zeitlichen Abständen erfolgen. Jede Großveranstaltung braucht eine entsprechende Finanzierungsgrundlage, andernfalls werden die Steuerzahler zur Kasse gebeten“ ist ein klares und unmissverständliches Statement vom Sportsprecher des Landes.

In der Hoffnung, dass sich im Vorfeld was tut um nachhaltig ein positives Überbleibsel für die Tiroler Radler oder auch ohne Fahrrad zu finden, bleibt die Erwartung an den Duft der Wettkampf-Öl einmassierten Wadeln aufrecht.

Finale in Innsbruck bei der Tour of the Alps

 

Am 20. April startet die letzte Etappe der Tour of the Alps in Rattenberg.

Hierbei gibt es schon den ersten Vorgeschmack auf die im September stattfindenden UCI Road World Championships. Auf 164 Kilometer Etappenlänge, wird ab km 127 der WM Parcours absolviert.

Die Tour of the Alps vom 16. bis zum 20. April zeigt mit der 5. und letzten Etappe eine Generalprobe für die WM.

Der Streckenverlauf von Rattenberg nach Innsbruck bietet eine Mischung aus Einzelzeitfahren und Strassenrennen und einen anspruchsvollen Mix aus Höhenmetern und technischen Herausforderungen. Von Rattenberg, der kleinsten Stadt Österreichs geht es über das Alpbachtal (durch das schönste Blumendorf Europas) via Gnadenwald nach Hall und hinauf nach Aldrans, mit dem Ziel in der Landeshauptstadt von Tirol.

Für Spannung ist gesorgt, bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter mitspielt und nicht wie bei der Tour of the Alps 2017 der Schnee heimkehrt.

 

 

 

Tiroler Sieg bei der Vuelta durch Stefan Denifl

Stefan Denifl gewinnt die 17. Etappe der Spanienrundfahrt 2017

Als erster österreichischer Vuelta Tagessieger seit 82 Jahren hat sich der 29 jährige Stubaier Stefan Denifl ein Denkmal gesetzt.
Das irische Team Aqua Blue Sport hat sich heute nicht beirren lassen und seinem Fahrer grünes Licht für eine Flucht gegeben. Diese ist mit 6 Mann aufgegangen, wobei Stefan Denifl die Bergankunft als Solist beendete. Hochprozentige Rampen auf den Alto de Los Machucos bescherte ihm fast eine halbe Minute Vorsprung auf Alberto Contador.
Man gratuliert!