Frischluft? Freiheit! Fahrrad! im Zeughaus

Frischluft? Freiheit! Fahrrad!

So lautet der Titel zu einer Ausstellung zum Thema Rad, vor allem für Schüler.

VOM SCHRITT ZUM TRITT / 1. – 4. Klasse

Wie funktioniert ein Fahrrad? Wie haben Bremse, Gummischlauch und Kette
das Radfahren revolutioniert? Und wer hat eigentlich das Fahrrad erfunden?
Die SchülerInnen bekommen in der Ausstellung Einblick in die Geschichte
dieser wichtigen Erfindung, die unsere Mobilität maßgeblich beeinflusst hat.
Im Anschluss daran entwickeln sie Ideen zu ihrem Fahrrad der Zukunft.

Dieser museumspädagogische Ausflug dauert 1,5 Stunden

VOM GLÜCK AUF ZWEI RÄDERN / 5.- 8. Klasse

Mit historischen Erlebnisberichten spüren wir der Geschichte des Fahrradfahrens
nach – von einem waghalsigen Abenteuer zu etwas ganz Alltäglichem. Was
bedeutete Radfahren früher und was bedeutet es heute? Welche Gefühle sind
damit verbunden? Und welchen Einfluss hat es auf Gesellschaft un d Verkehr?

Cool, dass zur Rad WM auch Lehrinhalte präsentiert werden!!

Highway to Höll statt Tour of the Alpes Generalprobe

Die Generalprobe zur Rad WM ist geglückt. Bei sommerlichen Temperaturen ging die 5. Etappe der Tour of the Alps nach Innsbruck.

Ohne Hötting und Hungerburg aber mit Speed durch Innsbruck.

Übrigens: Der Streckenabschnitt durch Hötting (Höll) trägt die ortsübliche Bezeichnung „Heal“.

Dies leitet sich von der Form eines Hohlweges ab.

Die WM kann kommen….

Bau und Schau zur Rad WM in Tirol

Die ersten Testfahrten und die Tour of the Alps stehen an und trotz Straßenarbeiten gibt es viel Lust auf die Rad-WM

Einige Baumaßnahmen entlang der Strecke stehen bis September an.

Die Straßen in Tirol sind in einem sehr guten Zustand wobei General Winter dem Strassebelag zusetzt und Hindernisse planiert werden müssen.

In Absam, Rum, Vill, Kirchbichl, Zirl und Innsbruck sind sicherheitsdienliche Bauarbeiten geplant Kommissare der UCI werden in einem Lokalaugenschein weitere Defizite aufzeigen.

Fahrbahnteiler oder Kreisverkehre müssen beschnitten, begradigt und temporär mit Asphalt versehen werden um den Fluss der Fahrer zu gewährleisten.

Kolportierte 225.000 Euro sind dafür veranschlagt, zur Rad WM Woche ist mit bauen selbstverständlich schluss.

Fahr fair Initiative

Respect!

Mehr Respekt im Straßenverkehr wird gefordert.

Deshalb gibt es eine Sensibilisierungskampagne namens „Gib acht, fahr fair“. Dahinter stehen das Land Tirol, die Landespolizeidirektion, der Verein Sicheres Tirol und das Kuratorium für Verkehrssicherheit.

Das Motiv der Kampagne klebt am Heck von Bussen um den Autofahrern ins Blickfeld zu geraten.

Die Vision sind weniger Unfälle.

 Die Zahl der Fahrradfahrer, die an Verkehrsunfällen beteiligt sind steigt leider.
Warum: Ablenkung, Vorrangverletzungen und nicht angepasste Geschwindigkeiten.

Das E-bike wird diese Entwicklung nicht aufhalten. Dafür steigt auch die Zahl an Freizeitradlern.

Sonderbriefmarke und Poststempel

Die Österreichische Post widmet sich Themen um die analoge Briefmarke im Zeitalter der Emails attraktiver zu machen.

Jedes Jahr werden nur zu speziellen Anlässen Sonderbriefmarken von der Österreichischen Post herausgegeben. Die Rad WM passt absolut in diese Auswahl.

Die UCI Straßenrad WM 2018 (22. bis 30. September)  erhält solch eine Sonderbriefmarke.

175.000 Straßenrad WM 2018 Briefmarken werden auf Verlangen in den Österreichischen Postfilialen zum Kauf angeboten.

Einen sinngemäßen Stempel hat der Philatelistenverein Olympisches Dorf.

Mit der Stadt Innsbruck und dem Organisationskomitee der Straßenrad wurde bei der Österreichischen Post erfolgreich darum angesucht.

 

WM ohne Kohle – Finanzierung offen

Wäre die Rad WM ein Start-Up hätte sich die Braut zu wenig geschmückt um Investoren anzulachen.
Eine gewisse disruptive Note kann man der Veranstaltung nicht absprechen, denn eine Sommersportversanstaltung in didesem Ausmaß im Schi-narrischen Tirol ist wahrlich ungewöhnlich.

Noch bevor die Fahrradsaison so richtig angelaufen ist, kommt leider die erste Hiobsbotschaft aus der WM Ecke.

Finanzierungsschwierigkeiten stehen an. Waren es in Bergen (Norwegen, Rad WM 2017) nachträgliche Geldsorgen, so stellen sich in Innsbruck schon im Vorfeld die Haare auf. Die Sponsoren bleiben aus.

Von Seiten der Kritiker und Politik häufen sich die Argumente.

„Die Durchführung von Großveranstaltungen muss von Beginn an finanziell durchdacht sein und sollte in sinnvollen zeitlichen Abständen erfolgen. Jede Großveranstaltung braucht eine entsprechende Finanzierungsgrundlage, andernfalls werden die Steuerzahler zur Kasse gebeten“ ist ein klares und unmissverständliches Statement vom Sportsprecher des Landes.

In der Hoffnung, dass sich im Vorfeld was tut um nachhaltig ein positives Überbleibsel für die Tiroler Radler oder auch ohne Fahrrad zu finden, bleibt die Erwartung an den Duft der Wettkampf-Öl einmassierten Wadeln aufrecht.